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Nail Story – Gelnägel und zurück
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Nail Story – Gelnägel und zurück

Wie ihr vielleicht wisst, hatte ich Gelnägel seit ich mit dem Bloggen angefangen habe. Eine Sache auf die ich immer geachtet habe – gepflegte Hände und eine schöne Maniküre sind mir wichtig. Und ja: ich hatte Gelnägel, doch wie es dazu kam gibt es heute in meiner Nail Story.

Egal ob ich im Büro stundenlang in die Tasten gehauen habe oder auf der Baustelle unterwegs war – trotzdem hatte ich immer die perfekten Nägel. Prinzipiell hat alles mit einem Nagelhype in meiner Schulzeit angefangen und als ich 18 war, hatte bereits jedes Girl die erste Serie Gelnägel hinter sich. Experimentierfreudig wie ich nun mal bin, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und hatte innerhalb kürzester Zeit die perfekten Barbienägel. Doch wer schon mal eine Gelset hatte, weiß dass das nicht mit einmaligen Kosten verbunden ist und man eigentlich eine Art Abomodell unterschreibt. Also gab es bei mir alle 3-4 Wochen einen Besuch im Nagelstudio und es dauerte nicht lange bis mir klar wurde, dass ich einfach nicht soviel Money hatte. Also beschloss ich nach ein paar Monaten “Beautynails” mich von der Maniküre zu zu verabschieden – in Eigenregie! Damit verbunden waren stundenlanges Abfeilen und papierdünne Nägel – eine Entscheidung auf die ich nicht stolz bin und mich heute noch zusammenzucken lässt.

nail story-1Schuljahre vorbei und  ab in den Job, wo nun Geld kein Problem mehr war, habe ich mir wieder meine Gelnägel gegönnt. Dazwischen lagen allerdings gut drei Jahre Pause in der sich mein Nagelbett erholen konnte. Diesmal entschied ich mich gleich ein professionelles Studio aufzusuchen, das mir die Maniküre gab die ich wollte und damit meine ich weitab und fern von dem Klassiker aka dickes Gel und eckig gefeilt. Ich muss ehrlich sagen gefallen hat mir dieses Design nie und ich war immer mehr ein Freund von dezenter Maniküre mit einem Hang zu gewissen Farben. True Nails war das Studio meiner Wahl und ich war bereits mit meiner ersten Maniküre derart zufrieden, dass ich zur Stammkundin wurde. Was darauf folgte waren zwei Jahre perfekte Maniküre. Es war auch das letzte Studio, das ich besucht habe. Ich hatte auch eine gute Verbindung zu meiner Maniküristin Shahin, die immer ein offenes Ohr für meine Wünsche hatte. Ich denke es ist wichtig, dass man sich gut mit der Person versteht, der man alle paar Wochen zwei Stunden gegenüber sitzt und wortlos ist das relativ schwer durchzustehen. Über die zwei Jahre habe ich die verschiedensten Farben an den Händen getragen, hatte nie irgendwelche Infektionen (das gibt es wirklich!), weil immer sehr hygienisch gearbeitet wurde und in der passenden Länge.  Für meine großen Tag habe ich meine Brautnägel auch bei ihr im Studio machen lassen- das stand schon am Tag meiner Verlobung fest ;)

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Wie ich aber gesagt habe, hatte ich Gelnägel. Ich hätte sie am liebsten behalten, aber durch den Umzug nach London war das leider nicht möglich. Dieses Mal habe ich mich richtig entschieden und lies sie professionell entfernen. So sehen meine Nägel jetzt aus – kurz gehalten und mit nur einen dünnen Schicht Gel. Da die Nägel noch ein wenig empfindlich sind ist zurzeit die Nagelhärterkur bei mir das A und O. Eine 1-monatige Nagelkur habe ich bereits hinter mir, die ich allerdings noch forführe und die meine Nägel jedes Mal ein Stück mehr stärkt. Es ist ein Prozess, der Zeit in Anspruch nimmt, aber gut Ding braucht Weile.  Auch wenn ich meine Nägel vermisse, lerne ich die Vorteile zu schätzen: ich tippe schneller, kann Geld problemlos vom Boden aufsammeln (Münzen…) und bin nun ein absoluter Pro was das Smsen angeht.

Soviel zu meiner Nail Story!

Was sind eure Meinungen zu Gelnägeln? Ist es für euch ein verfolgungswürdiger Trend?

xx Bella


Fashion pen behind the Wearabelle Journal │Fitness junkie who lives by the Wine Not Wednesday rule and cheese.

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