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Londons Modemagazine Must Haves
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Londons Modemagazine Must Haves

Wenn man Modejournalismus studiert, kommt man mit der Zeit auf die vielen Vorteile seines Studiums drauf. Es gibt die offensichtlichen – man bleibt immer am Puls der Zeit – aber auch die versteckten Vorzüge, die einem erst mit der Zeit und mit dem geschulten Auge bewußt werden. Ich spreche von der schieren Masse an Modemagazinen, die man jeden Tag in den Vorlesungen vorgestellt bekommt. Und natürlich habe ich da schon meine Favoriten, die ich euch heute gern vorstellen würde.

Ich will mit Wien nicht zu hart ins Gericht gehen, aber eine Metropole im Sinne der Modemagazine schaut anders aus. Klar, es gibt die Elle, Vogue, Marie Claire und die österreichischen Ausgaben – alle wundervoll, aber auf ihre Art und Weise sehr traditionell. Das erste Mal als ich in ein Zeitungsgeschäft auf der Brewer Street spaziert bin, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus bei all den knalligen, stylischen Covern, die mir in die Augen sprangen.

fashion

Suitcase

Das erste Magazin auf meiner Liste ist kein traditionelles. Suitcase macht seinem Namen alle Ehre und packt in den Koffer einen wilden Mix aus Reisen und Mode (und natürlich darf Essen niemals fehlen). Wenn ich also mein täglichen 50minütigen Weg zur Uni bestreite, kommt es oft vor, dass ich über die geheimsten Strände in Rio de Janeiro und was man dort anziehen sollte lese. Man weiß ja nie ;) Das Magazin schreibt dabei nicht die klassischen Modestories und Reportagen, sondern gibt eher Tipps und Ratschläge – ganz ähnlich einem Reiseführer.

i-D

Jeder kennt vice.com und vielleicht seid ihr somit auch schon einmal i-D über den Weg gelaufen. Die Geschichte des Magazines beginnt jedoch 1980, als der damalige Vogue Art Director Terry Jones in die Welt der Modemagazine starten wollte. Seitdem gab es eine bewegte Firmengeschichte, die Grundidee und der Charakter blieben. i-D fokussiert sich dabei auf ein breitgefächertes Spektrum an Kunst, Mode und Kultur und ist für die mehrseitigen Photodokumentationen bekannt. Übrigens: Schaut euch die Models auf dem Cover genau an und blickt auf das Logo von der Seite – bemerkt ihr etwas ;)?

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Love

Geht in ein Londoner Zeitungsgeschäft, sucht nach nichts Bestimmten und ich garantiere, dass euch diese simplen, jedoch kraftvollen Cover ins Auge stechen werden. Jede Love Ausgabe ziert ein Portrait mit dem ikonischen, regenbogenfarbenen Schriftzug. Love ist dabei das traditionellste Modemagazin in meiner Liste. Fotoshootings, News, Fashion Weeks – all das findet man hier.

The Gentlewoman

Tradition! Dieses Magazin hat bereits Königin Victoria gelesen. Die neuesten Ausgaben haben zum Glück nur noch wenig mit damals zu tun (Korsett? Nein, danke!) Die Gentlewoman ist eine Art Septemberausgabe – nur zwei Mal jährlich. Das Magazin wurde nach über 80 Jahre Ruhepause 2010 wieder neu konzipiert und stellt in den bisherigen 12 Ausgaben eine bekannte Frau ins Rampenlicht. Was man in diesem Buch bekommt? Exakt recherchierte Reportagen über wichtige Themen in der Mode- und Gesellschaftswelt. Ich habe meine Ausgabe mit Soarse Ronan bereits, ihr solltet euch also beeilen!

Das waren meine absoluten Must-Haves der Modemagazine. Was sind eure? Was hat die Welt des Modejournalismus noch zu bieten?

xx Bella


Fashion pen behind the Wearabelle Journal │Fitness junkie who lives by the Wine Not Wednesday rule and cheese.

  • Super Auflistung, schön die Meinung mal von jemandem zu lesen, der vom Fach ist :-) Und i-D hab ich schon gekannt, ist echt ein klasse Magazin, sehr vielschichtig und mit ansprechenden Fotos :-) Danke für den Beitrag. Liebe Grüße, Eva

    http://www.thesophisticatedsisters.com

    • Liebe Eva,
      freut mich das du was Bekanntes unter meinen Favoriten entdeckt hast – iD ist zurzeit bei mir ein Muss auch während des Studiums! Glg aus London, Bella

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