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Das Brautkleid der Träume
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Das Brautkleid der Träume

Ihr habt in meinem letzten Artikel Einiges über die Hochzeitsdekoration, die Blumen die Farben, das Thema und die Feier erfahren, weshalb ihr euch mit Sicherheit gewundert habt, wo das Brautkleid bleibt. Heute wird sich alles darum drehen und ihr werdet mehr als genug Details zu sehen bekommen.

Die Wahl fiel auf Spitze
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Bilder von Joanna Nowak, Kleid von La Sposa

Ich habe schon immer von einem weiten Hochzeitskleid mit A-Linie geträumt und das bereits seit meinem sechsten Lebensjahr. Die Zeit ist vergangen und mittlerweile hat sich meine Meinung geändert und das obwohl ich mir sicher war, dass mich Nichts und Niemand jemals umstimmen könnte. Wie lange ich nach meinem Kleid gesucht habe? Ich habe ein gutes Jahr gebraucht um „das Eine“ zu finden und ich wusste zu gut, dass ich das nicht alleine hinbekommen würde. Umso dankbarer war ich, dass meine Mädels und Brautjungfern Geduld mit mir hatten und meinen Launen ertragen haben. Manchmal kann ich schon recht dickköpfig sein, das gebe ich zu. Wir haben einige Hochzeitsboutiquen „abgeklappert“ und ich wusste, dass ich noch viele Kleider anprobieren müsste.

Einmal anprobiert- Das ist es!

Die witzigste Story während meiner kleinen Anprobierreise war eigentlich, das ich mein perfektes Kleid die ganze Zeit direkt vor meiner Nase hatte. Es war das erste Kleid, welches ich anprobiert habe und das perfekt gepasst hatte. Doch unsicher wie ich war, wollte ich nicht wahrhaben, dass ich bereits zu Beginn einen Glücksgriff gelandet habe und habe weitergesucht.

Ich habe mich in das Brautkleid verliebt. Die Details aus Spitze erinnerten mich stark an das Hochzeitskleid von Kate Middleton, dass sie 2011 zur Trauung mit William trug. Ich fand ihr Kleid klassisch schön, feminin und es hatte ein wenig von Grace Kelly. Mein Brautkleid ist tailliert, hat keine Glitzersteine oder sonstigen Kitsch (das war bei 80% der Brautkleider der Fall, die ich anprobiert habe!) und bringt die Figur durch den Meerjungfrauen Schnitt optimal zur Geltung. Ich hätte selbst nicht gedacht, dass ich mich für die figurbetonendere Variante entscheiden würde, aber es hat mich im Ganzen überzeugt. „Weniger ist Mehr“ und diese Regel wollte ich auch bei meinem Brautkleid einhalten. Die runde Schleppe hatte eine passende Länge und war nicht schwer. Da ich wusste, dass ich den ganzen Tag darin „überleben“ musste, wollte ich an Gewicht sparen und da war maximaler Komfort das A und O. Für den Hochzeitstanz war ich heilfroh, dass mir meine Brautjungfern geholfen haben und mir die Schleppe hochgesteckt hatten. Dadurch fiel es mir leichter über den Parkett zu fegen ;)

Und der Schleier? Es war keine leichte Entscheidung, aber ich habe mich gegen einen Schleier entschieden. Ich hatte Sorge, es könnte zuviel sein und habe mich im Gegenzug für bezaubernde Steckblumen im Haar entschieden.

Brautkleid und vielmehr…
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Bilder von Joanna Nowak

Prinzipiell bin ich kein großer Fan von schulterfreien Kleidern. Ich finde sie lassen ein Dekollete mächtig aussehen und können einen Look zunichte machen (wenn man eindeutig zuviel Preis gibt). Solange man sich auf einen bestimmten Bereich begrenzt, wie z.B. bis zum Schlüsselbein, kann es immer noch elegant und feminin wirken.  Umso schöner fand ich den Bolero der mit dem Brautkleid kam, denn ich konnte ihn mühelos abnehmen und das Kleid bei großer Hitze umfunktionieren. Die Spitze und die genaue Maßarbeit der Schneiderin an meine Schultern, sind die gleinen aber feinen Dinge, die die kleine Soraya mag :)

Brautkleid und das “Einmal tragen”-Gerede

Während meiner Hochzeitsplanung habe ich mich immer wieder mit Freunden und Familien über die Hochzeit und im Speziellen das Brautkleid unterhalten. Leider bekommt man nicht immer nur die Schönen Dinge erzählt sondern wird auch mit der Tatsache konfrontiert, dass man das Kleid „nur für einen einzigen Tag“ tragen würde und deshalb nicht soviel Aufstand darum gemacht werden sollte. Einerseits stimmt es, denn der Gedanke sich jedes Jahr zum Hochzeitstag ins Brautkleid zu schnüren wurde noch nicht wirklich in die Tat umgesetzt. Ich habe mir das Ganze recht oft überlegt und war auch ganze sechs Mal in dem Brautladen um das Kleid anzuprobieren.

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Bild von Joanna Nowak

Wir Bräute wissen was wir wollen und mein Hang zur Perfektion ist Schuld daran das ich nie etwas „halbfertig“ zurücklassen kann-leider. Also wenn ich euch einen Rat geben kann: Schnappt euch euren Girls und Brautjungfern, vergesst die Flasche Champagner bzw. Sekt nicht und stellt euch dem „Brautkleidproblem“ gemeinsam. Nicht zu eng sehen, Spaß haben, dann gelingt euch auch die Auswahl mit Leichtigkeit ;)


Fashion pen behind the Wearabelle Journal │Fitness junkie who lives by the Wine Not Wednesday rule and cheese.

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